Mutterschaftsgeld für Studentinnen

Gesetzlich Versicherte haben einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld, das gilt auch für Studenten. Die Schwangere muss jedoch bereits zu Beginn der Schwangerschaft gesetzlich versichert gewesen sein. Die meisten Studenten gehen einem Minijob nach und hätten grundsätzlich – wäre der Minijob die einzige Beschäftigung – einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber, der diesen jedoch als Arbeitgeberaufwendung geltend machen kann. Grundsätzlich besteht bei Studenten, die gesetzlich versichert sind jedoch der Anspruch auf Mutterschaftsgeld während der Zeit des Mutterschutzes.

Der Antrag auf Mutterschaftsgeld als Student wird bei der zuständigen Krankenkasse gestellt. Die Zahlung beträgt wie in jedem anderen Fall auch 13 Euro pro Kalendertag. Der Arbeitgeber übernimmt den Differenzbetrag bis zum Erreichen des bisherigen Nettoeinkommens. Wenn das Arbeitsverhältnis während der Schwangerschaft beendet wird wie es beispielsweise der Fall ist, wenn eine geringfügige Beschäftigung von vorne herein befristet war auf einen festgelegten Zeitraum, hat die Schwangere ebenfalls einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld als Student. Das Mutterschaftsgeld wird in diesem Fall von der Krankenkasse in der Höhe des Krankengeldes gezahlt. Der Antrag kann aber erst gestellt werden, wenn der voraussichtliche Geburtstermin durch den Gynäkologen bescheinigt werden kann.