Die Mutterschaftsgeldstelle beim Bundesversicherungsamt

Das Mutterschaftsgeld wird nicht automatisch gezahlt sondern muss beantragt werden. Gesetzlich versicherte Frauen können den Antrag bei der zuständigen Krankenkasse stellen. Grundsätzlich muss eine Bescheinigung über den voraussichtlichen Geburtstermin vorgelegt werden – in der Regel genügt der Mutterpass, den der behandelnde Frauenarzt ausstellt sobald die Schwangerschaft festgestellt wurde. Für Schwangere, die nicht gesetzlich krankenversichert sind, ist die Mutterschaftsgeldstelle beim Bundesversicherungsamt zuständig.

Auch beim Bundesversicherungsamt muss Mutterschaftsgeld beantragt werden und auch hier muss in der Regel eine Bescheinigung über den voraussichtlichen Geburtstermin vorgelegt werden. Das Bundesversicherungsamt hat seinen Sitz in Bonn und stellt eine umfangreiche Webseite zur Verfügung auf der entsprechende Formulare der Mutterschaftsgeldstelle herunter geladen werden können. Außerdem werden hier zahlreiche Informationen zur Verfügung gestellt. In welcher Höhe das Mutterschaftsgeld durch die Mutterschaftsgeldstelle gezahlt wird, hängt von der persönlichen Situation der Schwangeren ab.

Arbeitnehmerinnen, die privat versichert sind, weil sie in ihrem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegen, haben hier ähnliche Ansprüche wie gesetzlich Versicherte. Bei Selbstständigen hingegen sind die Ansprüche auf Mutterschaftsgeld anders gelagert. Grundsätzlich stellt die Mutterschaftsgeldstelle vom Bundesversicherungsamt auf der Webseite sämtliche Informationen zum Thema Mutterschaftsgeld zur Verfügung. Bei Fragen sollten Schwangere sich an die zuständigen Mitarbeiter wenden und sich beraten lassen.