Der Antrag auf Mutterschaftsgeld

Das Mutterschaftsgeld wird nicht automatisch gezahlt – es muss beantragt werden. Damit alles reibungslos geht, wenn der Mutterschutz beginnt, sollten Frauen sich bereits vor Beginn des Mutterschutzes mit der Antragstellung und der zuständigen Behörde vertraut machen. Eventuell sind Unterlagen erforderlich, die zusätzlich eingereicht werden müssen. Gesetzlich versicherte Frauen müssen ihren Antrag auf Mutterschaftsgeld bei ihrer Krankenkasse in die Wege leiten. Die Krankenkassen halten hierfür Formulare bereit.

Am besten ist es immer, der Krankenkasse einen persönlichen Besuch abzustatten, sich beraten zu lassen und das Formular für die Antragstellung gleich mitzunehmen. So erfährt man auf dem schnellsten Weg ob noch Unterlagen erforderlich sind und welche genau eingereicht werden müssen. Die Krankenkasse ist allerdings nur für gesetzlich versicherte Frauen der Ansprechpartner für das Mutterschaftsgeld. Wer einen 400-Euro-Job hat oder privat krankenversichert ist, muss sich für den Mutterschaftsgeldantrag an die Mutterschaftsgeldstelle des Bundesversicherungsamtes wenden. Dieses hat seinen Sitz in Bonn.

Das Mutterschaftsgeld beantragen ist dort fast noch einfacher: das Bundesversicherungsamt hat eine Homepage auf der die einzelnen Ansprechpartner zu finden sind, außerdem können Anträge und Formulare von der Seite herunter geladen werden. Außerdem werden hier zahlreiche Informationen für werdende Mütter zur Verfügung gestellt.