Soviel Zuschuss zahlt der Arbeitgeber zum Mutterschaftsgeld

Wenn der Mutterschutz für eine schwangere Frau beginnt, zahlt der Arbeitgeber nicht mehr das übliche Gehalt. Damit eine Frau jedoch aufgrund einer bevorstehenden Niederkunft und während der ersten Wochen danach sich voll und ganz auf sich selbst und ihr Baby konzentrieren und sich wieder erholen kann ohne finanzielle Nachteile zu erleiden, wird das Mutterschaftsgeld gezahlt. Das Mutterschaftsgeld steht allen Arbeitnehmerinnen zu als auch Arbeitssuchenden.

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt ein Mutterschaftsgeld in Höhe von 13 Euro pro Arbeitstag, der Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld beträgt die Differenz zwischen der von der Krankenkasse gezahlten Mutterschaftsgeld und dem üblichen Nettogehalt. Das Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber als auch von der Krankenkasse werden für sechs Wochen vor der Geburt und acht Wochen nach der Geburt bezahlt. Bei Mehrlingsgeburten oder einer Frühgeburt verlängert sich der Mutterschutz auf 12 Wochen nach der Geburt – und so lange muss der Arbeitgeber den Mutterschaftsgeld Arbeitgeberzuschuss auch übernehmen.

Bei Arbeitssuchenden mit Anspruch auf Arbeitslosengeld übernimmt den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld die Arbeitsagentur. Der Mutterschutz gilt auch für Frauen, die während der Schwangerschaft arbeitslos sind. Der Arbeitgeberzuschuss ist Bestandteil des Mutterschutzgesetzes, damit Frauen durch eine Schwangerschaft keine finanziellen Nachteile erleiden. Der Zuschuss ist somit eine Pflicht für den Arbeitgeber. Ebenso hat er die Frau während des Mutterschutzes von der Arbeit freizustellen.