Die Berechnung der Höhe des Mutterschaftsgeldes

Viele Frauen fühlen sich verunsichert, haben Bedenken dass sie während der Zeit des Mutterschutzes finanziell benachteiligt werden. Grundsätzlich dürfen Angestellte, gleich ob in einem Vollzeit-Arbeitsverhältnis oder in einem geringfügigen Job, während der Zeit des Mutterschutzes nicht mehr beschäftigt werden. Der Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor der Geburt und endet acht Wochen nach der Geburt. Das sind dreieinhalb Monate, in der die werdende Mutter ihr Einkommen natürlich ebenso benötigt wie sonst auch.

Die Berechnung des Mutterschaftsgeldes in der Höhe ist recht einfach. Es zählt das durchschnittliche Nettoeinkommen der letzten sechs Monate vor Beginn des Mutterschutzes. Die Krankenkasse zahlt ab Beginn des Mutterschutzes einen Betrag von 13 Euro pro Kalendertag – jedoch nur für Arbeitstage. Das heißt, hat ein Monat 20 Arbeitstage, so werden für 20 Tage je 13 Euro gezahlt – hat der Monat 22 Arbeitstage, werden für 22 Tage 13 Euro pro Tag gezahlt. Der Arbeitgeber muss diesen Betrag um die Summe aufstocken, die hier die Differenz zwischen Mutterschaftsgeld und durchschnittlichem Nettoeinkommen ausmacht.

Hat eine Frau ein durchschnittliches Nettoeinkommen von 1000 Euro erreicht, übernimmt die Krankenkasse bei 20 Arbeitstagen also einen Betrag in Höhe von 260 Euro. Zum Erreichen des Nettoeinkommens muss der Arbeitgeber also weitere 740 Euro beisteuern, damit die Schwangere während des Mutterschutzes keinen finanziellen Nachteil hat. Die Berechnung des Mutterschaftsgeldes in der Höhe die gezahlt werden muss ist also relativ einfach.