Wann habe ich Anspruch auf Zahlung?

Die Zahlung von Mutterschaftsgeld ist ein fester Bestandteil des Mutterschutzgesetzes. Sie gilt für berufstätige Mütter, auch wenn sie arbeitssuchend sind und in keinem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis stehen. Grundsätzlich geht es beim Mutterschaftsgeld Anspruch darum, dass den Frauen kein finanzieller Nachteil durch die Schwangerschaft entstehen darf. Allerdings soll auch kein Vorteil geschaffen werden, der durch andere Personen wie z. B. den Arbeitgeber, getragen werden müsste. Aus diesem Grund zählt das durchschnittliche Nettoeinkommen der letzten Monate.

Die Krankenkasse zahlt für gesetzlich Versicherte einen Anteil an Mutterschaftsgeld in Höhe von 13 Euro pro Tag. Der Arbeitgeber stockt den Betrag auf und zwar um die Summe, die notwendig ist um insgesamt das Nettoeinkommen der letzten Monate zu erreichen. Gleiches gilt für geringfügig Beschäftigte: auch sie haben auf die Zahlung von Mutterschaftsgeld Anspruch, allerdings hier auch nur bis zum Erreichen des durchschnittlichen Nettoeinkommens der letzten Monate.

Wer 400 Euro verdient hat, erhält von der Krankenkasse ebenfalls 13 Euro pro Tag – der Rest wird vom Arbeitgeber aufgestockt bis die 400 Euro wie gewohnt erreicht sind. Bei Hausfrauen sieht es etwas anders aus. Wer nicht berufstätig ist, sondern sich bewusst für die Familienarbeit entschieden hat die leider nicht vergütet wird, hat keinen Mutterschaftsgeld Anspruch. Auch die 13 Euro von der gesetzlichen Krankenkasse werden nicht gezahlt.