Infos zum Thema Mutterschaftsgeld

Ein Baby zu bekommen ist etwas Wunderbares – und trotzdem müssen die meisten Eltern sich gut überlegen, wie es finanziell weitergehen wird. Schließlich gibt es einen Zeitpunkt ab dem eine werdende Mutter nicht mehr arbeiten kann – und es dauert eine Weile, bis sie wieder in den Beruf zurückkehren kann. Auch wenn der Erziehungsurlaub mit dem Partner geteilt wird oder sogar vollständig vom Partner in Anspruch genommen wird, muss die Phase des Mutterschutzes mit eingeplant werden. Berufstätige Frauen im Angestelltenverhältnis müssen sich hier keine Sorgen machen: sie erhalten Mutterschaftsgeld.

Laut Mutterschutzgesetz beginnt der Mutterschutz sechs Wochen vor der Geburt – ab diesem Zeitpunkt ist die Schwangere von der Arbeit freigestellt und erhält das Mutterschaftsgeld. Das Mutterschaftgeld wird durch den Arbeitgeber aufgestockt, so dass der werdenden Mutter keine finanziellen Einbußen entstehen. Das Mutterschaftsgeld wird bis acht Wochen nach der Geburt gezahlt – bei Mehrlingsgeburten oder einer Frühgeburt wird es bis zu zwölf Wochen gezahlt.

Hinsichtlich der Zeit des Mutterschutzes und des Mutterschaftsgeldes bestehen jedoch häufig eine Menge Fragen. Erhalten auch Selbständige das Mutterschaftsgeld? Wie ist das mit der Elternzeit und dem Elterngeld? Was wird überhaupt wann gezahlt und in welcher Höhe? Wie ist das mit der Krankenversicherung oder der Steuerklasse? Und wie verhält es sich mit dem Mutterschaftsgeld bei einem geringfügigen Job oder als Empfänger von ALG II? Wie sind Hausfrauen diesbezüglich gestellt? Wir möchten Ihnen Ihre Fragen auf den nachfolgenden Seiten beantworten und freuen uns, Ihnen weiterhelfen zu können.